Belege aus Sonthofen von 1850 - 1920

 
Brief am 10.7.1852 von Sonthofen nach München.
Gestempelt mit Halbkreisstempel (SF-Bay Nr. 1) Sonthofen.
Rückseitig der Ankunftsstempel von München mit gleichem Datum und Jahresangabe.

Gerichtsbrief vom Königlichen Landgerichte Sonthofen
an das Königliche Landgericht Oberdorf
verfasst am 23.10.1854 und gestempelt vom Postamt Sonthofen
mit Halbkreisstempel (SF-Bay Nr. 1) am 24.10.1854.
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Brief von Sonthofen nach Höchheim.
Frankiert mit 6 Kreuzer Briefmarke. Die Briefmarke wurde mit dem geschlossenen Mühlradstempel 323 (SF-Bay Nr. 3) abgestempelt. Zusätzlich wurde ein Halbkreisstempel (SF-Bay Nr. 1) gestempelt.
Diese Stempelkombination wurde im Zeitraum von ca. 1.8.1850 bis 30.11.1856 verwand.
Der Halbkreisstempel trägt das Datum 25.9. Da keine Jahresangaben vorhanden sind, kann der Jahreszeitraum nur eingegrenzt werden.

Chargébrief am 16.9.1857 von Sonthofen nach Augsburg.
Frankiert mit 6 Kreuzer Briefmarke. Die Briefmarke wurde mit dem geschlossenen Mühlradstempel 491 (SF-Bay Nr. 4) abgestempelt. Zusätzlich wurde ein Halbkreisstempel (SF-Bay Nr. 2) gestempelt.
Diese Stempelkombination wurde im Zeitraum von ca. 1856 bis 1870 verwand.
Chargé stand für den Begriff "Einschreiben". Der Empfänger musste den Empfang des Briefes mit seiner Unterschrift gegenüber dem Briefträger bestätigen.

Faltbrief am 24.2.1858 von Sonthofen nach Fürth.
Frankiert mit 3 Kreuzer Briefmarke. Die Briefmarke wurde mit dem geschlossenen Mühlradstempel 491 (SF-Bay Nr. 4) abgestempelt. Zusätzlich wurde ein Halbkreisstempel (SF-Bay Nr. 2) gestempelt. Diese Stempelkombination wurde im Zeitraum von ca. 1856 bis 1870 verwand.
Innen aufgedruckt eine Rechnung des
"königlichen Berg und Hüttenamtes Sonthofen"
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Brief am 9.9.1859 von Sonthofen nach München.
Frankiert mit 6 Kreuzer Briefmarke. Die Briefmarke wurde mit dem geschlossenen Mühlradstempel 491 (SF-Bay Nr. 4) abgestempelt. Zusätzlich wurde ein Halbkreisstempel (SF-Bay Nr. 2) gestempelt.
Diese Stempelkombination wurde im Zeitraum von ca. 1856 bis 1870 verwand.

Brief am 26. Jauar 1860 von Sonthofen nach Leipzig.
Das Porto betrg 9 Kreuzer. Gestempelt wurde der Brief mit dem Mühlradstempel 491 und dem halbkreisstempel Sonthofen.

Brief am 28.5.1862 von Sonthofen nach Regensburg.
Der Absender, die Käserei Ottmar Herz, Sonthofen, sendete mit diesem Brief eine Rechnung über 254,28 Gulden an einen Kunden in Regensburg für die Lieferung von 4 Fässern Schweizer Käse.

Brief am 28.5.1862 von Sonthofen nach München.
Frankiert mit 6 Kreuzer Briefmarke. Die Briefmarke wurde mit dem geschlossenen Mühlradstempel 491 (SF-Bay Nr. 4) abgestempelt. Zusätzlich wurde ein Halbkreisstempel (SF-Bay Nr. 2) gestempelt.
Diese Stempelkombination wurde im Zeitraum von ca. 1856 bis 1870 verwand.

Brief vom 2.7.1865
Frankiert mit 3 Kreuzer Briefmarke. Die Briefmarke wurde mit dem geschlossenen Mühlradstempel 491 (SF-Bay Nr. 4) abgestempelt. Zusätzlich wurde ein Halbkreisstempel (SF-Bay Nr. 1) gestempelt.
Diese Stempelkombination wurde im Zeitraum von ca. 1856 bis 1870 verwand.

Brief am 23.4.1866 von Sonthofen nach München.
Gestempelt mit Halbkreisstempel (SF-Bay Nr. 1) Sonthofen.
Rückseitig der Ankunftsstempel von München mit gleichem Datum und Jahresangabe.

Brief am 13.11.1867 von Sonthofen nach Höchheim.
Frankiert mit 3 Kreuzer Briefmarke. Die Briefmarke wurde mit dem geschlossenen Mühlradstempel 491 (SF-Bay Nr. 4) abgestempelt. Zusätzlich wurde ein Halbkreisstempel (SF-Bay Nr. 2) gestempelt.
Diese Stempelkombination wurde im Zeitraum von ca. 1856 bis 1870 verwand.

Faltbrief am 7.7.1869 von Sonthofen nach Eschenbach.
Frankiert mit 3 Kreuzer Briefmarke. Die Briefmarke wurde mit dem Halbkreisstempel (SF-Bay Nr. 1) Sonthofen gestempelt.
Innen gedruckt eine Rechnung der Käserei Ottmar Herz

Brief vom 10.08.1871
Das königliche Bezirksamt Sonthofen an das Königliche Bezirksamt Oberdorf.
Abgebildeter Inhalt und Übersetzung.

Amtlicher Wertbrief als Wendebrief aus dem Jahre 1871
Zuerst gelaufen von Sonthofen nach Ulm. Der Abgangsstempel ist ein Abschlag des K1 von Sonthofen in blau (nach Sem Nr. 20 b). Der Brief wurde nicht frankiert.
Für den Rückweg wurde der Brief mit einer 3 Kreuzer Briefmarke des Königreichs Württemberg frankiert. (Michel-Nr. 38 P 1, hierbei handelt es sich um einen Probedruck der Marke)

Brief der Königlischen Bayrischen Berg und Hüttenamt Sonthofen, am 23. April 1873, nach Dietmanssried.
Gestmpelt mit einem Einkreis Stempel mit bläulicher Farbe. Rückseitig das Siegel des Amtes.

Brief am 19. Dezember 1873 von Sonthofen nach Mühlhausen.
Abgeschlagen mit einem bisher nicht bekannten Einkreisstempel.

Postkarte mit gedruckter Marke am 8. Juni 1874 von Sonthofen nach Berlin.
Das Porto betrug 2 Kreuzer. Gestempelt wurde die Postkarte mit dem seltenen Halbkreisstempel Sonthofen mit Grotesk Schrift.

Postkarte mit gedruckter Marke am 22. Dezember 1874 von Sonthofen nach Biberach.
Das Porto betrug 2 Kreuzer. Gestempelt wurde die Postkarte mit dem seltenen Halbkreisstempel Sonthofen mit Grotesk Schrift.

Postaufgabeschein für einen Wertbrief über 120 Mark.
Gestempelt mit dem Stempel SF-Bay 5 am 10.02.1879.

Zweimal verwendeter Dienst-Brief vom 25. Juli 1982 mit Anlage.
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Dienstbrief vom 25. September 1883.
Vom Kontrolltierarzt für den Kontrollbezirk Sonthofen an die Gemeindeverwaltung in Weitnau. Rückseitig die Stempel von Immenstadt, Habratzhofen und Weitnau.

Postkarte am 18. Oktober 1892 von Sonthofen nach Biberach.
Gestempelt in Sonthofen am 18. Oktober zwischen 11 und 12 Uhr Vormittags. (SF-Bay Nr. 9)
Am gleichen Tag zwischen 6 und 7 Uhr Nachmittags wurde der Eingang in Biberach gestempelt.
Es handelt sich um eine Postkarte des Königreichs Württemberg. Diese wurde mit einer Fragekarte nach Sonthofen gesandt. In Sonthofen wurde der Frageteil abgetrennt und der Antwortteil wieder Richtung Biberach aufgegeben. Durch die Regelungen des "Deutsch -Österreichischen Postvereins" dem Bayern angehörte, war es möglich Antwortpostkarten mit Briefmarken anderer Staaten in Bayern und Sonthofen aufzugeben ohne das Bayrische Briefmarken zugeklebt werden mussten.

Einschreibebrief am 13. Februar 1898 von Sonthofen nach Weiler.
Mit R-Zettel "SONTHOFEN".


Brief vom 07.02.1900
Das königliche Bezirksamt Sonthofen an den Amtsvorstand von Kempten.
Abgebildeter Inhalt und Übersetzung.

Dienstpostkarte am 7.5.1906 von Sonthofen nach Ottobeuren.
Mit dieser Dienstpostkarte des Gemeindewaisenrathe Sonthofen teilte dieser dem Gemeindewaisenrath Ottobeuren den Umzug eines Kindes nach Ottobeuren mit.
Die Postkarte wurden mit einem Einkreisstempel (SF-Bay Nr. 7) abgestempelt.

Brief von S. & D. Bachmann, Sonthofen nach Augsburg am 1.5.1907.
Frankiert mit 10 Kreuzer wurde ein "Muster ohne Wert" versand.

Rechnung der königlichen Poststallhaltung, Martin Burger vom 16.3.1908.

Feldpostkarte aus Sonthofen, am 12.07.1915, an einen Soldaten der Fernsprechabteilung des Bayrischen Infanterie Regiments 3.

Paketkarte durch Eilboten am 17.4.1917 von Sonthofen nach Kaiserslautern.
Frankiert mit einer Briefmarke mit dem Portrait des König Ludwig III im Wert von 1 Reichsmark.
Das 3 kg schwere Paket kam am 19.4.1917 in Kaiserslautern an.

Brief von Dillingen nach Illertissen.
Am 4.2.1919 in Dillingen zum ersten Mal gestempelt. Vermutlich dann fehlgeleitet nach Sonthofen. In Sonthofen wurde der Irrtum bemerkt und der Brief vom Postamt am 5.2.1919 erneut gestempelt und nach Illertissen aufgegeben.

Brief des "Königlich Bayrischen Hüttenamt, Sonthofen" aus dem Jahre 1919.
Da es sich beim Hüttenamt um eine stattliche Behörde handelte musste diese ihre Briefe mit Dienstmarken frankieren. Sie wurden gemeinsam mit anderer Post über das Postamt Sonthofen zur Zustellung aufgegeben.

Dienstbrief als Orts-Einschreibebrief vom 5.12.1919
Portogerecht frankiert mit 50 Pfennig Dienstmarken.

Einschreibebrief am 9.1.1920 von Sonthofen nach Neustadt/Sachsen.
Frankiert mit 3 Briefmarken des "Freistaat Bayern". Hierzu wurden Briefmarken mit dem Portrait von König Ludwig III mit einem Schriftzug überdruckt.
Die 20 Pfennig Marke erhielt zusätzlich einen Aufdruck "5 Pf für Kriegsgeschädigte".
Die Briefmarken wurden mit einem Einkreisstempel (Stempel 20b) abgestempelt.

Einschreibebrief am 14.5.1920 von Sonthofen nach Herford.
Frankiert mit 15 Pfennig Briefmarke von Bayern und einer 75 Pfennig Briefmarke von Bayern die bereits mit "Deutsches Reich" überdruckt wurde.
Die Briefmarken wurden mit einem Zweikreisstempel abgestempelt.
Die Mischung der Briefmarken von Bayern und Deutschem Reich zeigen den Wechsel der Posthoheit in Bayern, die am 1.4.1920 an das Deutsche Reich überging. Die Briefmarken von Bayern durften noch bis zum 30.6 1920 verwendet werden.

Mit der Reichsverfassung vom 11.8.1919 verlor Bayern alle Sonderrechte innerhalb Deutschlands. Die bayrische Post ging zum 1.4.1920 an die Reichspost über. Die bayrischen Marken konnten noch bis zum 30.6.1920 verwendet werden.
Auf die oben gezeigte Postkarte P177 von Bayern wurden sieben 15 Pfennig Briefmarken Bayerns und eine des Deutschen Reiches zufrankiert und per Eilboten nach Leutkirch gesendet.
Der Stempel von Sonthofen trägt das Datum 30.6.1920 und die Uhrzeit zwischen 17:00 und 19:00 Uhr abends. Die wohl letzte Möglichkeit diese Marken so zu versenden.